Was ist schon Geschichte?

Ich wollte immer etwas erzählen und vor lauter Findensdrang übersah ich alles. Bis auch einen dieser Tage, an dem man plötzlich seine ganze Wahrnehmung verändert.

Ich stieg in die S-Bahn und entdeckte auf den Fahrradsitzen eine in sich zusammengesackte Frau, deren Zustand ich nicht unterscheiden konnte von Ohnmacht oder eigenartiger Schlafposition. Selbst mein innerer Schweinehund sagte: „Frag lieber nach, was los ist“ und so tat ich. Als die Frau erkannte, dass sie in der entgegengesetzten Richtung ihres Fahrziels gestrandet war, verfiel sie nach einem geseufzten „Nicht schon wieder…“ in lautloses Weinen.


Mein Bauchgefühl zeigte mir nun mit Nachdruck, dass ich mich jetzt nicht einfach wieder zurücksetzen und das ignorieren kann.


Wie Jack zu Rose sagte: „Jetzt gehen Sie mich etwas an.“

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Danke Luna Darko,

nur wegen dir sitze ich an einem viel zu frühen Freitagmorgen in der Bahn. Aber es hat sich gelohnt, mal wieder.

Lass dir gesagt sein: Ich versteh dich vollkommen, dass du dem alten YouTube-Leben abschwören willst und andere zum Nachdenken bringst. Das tust du! Und jedes Mal wieder ärgere ich mich, dass ich deine Videos nicht kommentiere und dich unterstütze!


Sieh diesen Text als Zusammenfassung all meiner Gedanken zu deinen Videos!


Meiner Meinung nach, hast du auch Recht, dass „die Anderen“ bildungsresistent sind. Sie sind leider (noch) nicht so weit.

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Die Menschen sind nicht dafür geschaffen, im Stress zu leben.

Oh, wie wahr, mein lieber Freund. Wie wahr. Es ist schade, wenn alle immer nur zu gehetzt sind, um sich zu besuchen oder 10 Minuten zu investieren, wenn man sich zufällig über den Weg läuft.


Berlin ist ein Dorf, ich sag’s euch.


Innerhalb von wirklich 1 Minute traf ich seit Langem zwei Freunde wieder, ganz zufällig an der S-Bahn-Haltestelle. Im Abstand von 1 Minute, wenn überhaupt. Und die beiden kennen sich sogar sehr gut. Was ist das für ein Zufall? „Kein Zufall, sondern ein Zeichen“, sagte einer der beiden. Und so sehe ich das auch.

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Kein perfekter Titel.

Dieser Anblick kurz vor dem schummrigen Einschlafen. Nicht genau zu wissen, ob man noch wach ist oder schon träumt. Unfassbar, wenn ich wirklich gerade wach bin und genau das fand, was ich mir immer erträumt habe. Wie ich an deinen Kopflinien entlangschaue. Eine perfekte Silhouette, vollkommen entspannt und so wunderschön. Augenlider, Nase, Lippen. Als wäre es mir schon jahrelang vertraut. Ein Leben lang.

Leichtes, gleichmäßiges Atmen in meine Richtung. So fühlt sich Glück an. Immer wieder gleitet mein Blick an deiner Silhouette entlang und ich frage mich, ob es Vergangenheit oder Gegenwart sei. Bis mir mit einem wohligen Flattern im Magen auffällt, dass es wirklich ist. Dass du wirklich bist. Für mich.


Hast du eine Ahnung, wie es sich anfühlt, neben seinem Traum zu liegen?


 

Meine Freunde würden sagen, ich sei 60.

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Zumindest, wenn man meinen
derzeitigen Aktivitätsgraphen analysiert.


Am Wochenende schon um halb Sieben aus den Federn, weil man ausgeschlafen ist. Und um 19:00 Uhr am Samstagabend ins Bett. So geil. Ich habe sowieso nie den Hype verstanden, wieso man sich mit seinen wochenendlichen Wachbleib-Rekorden ständig übertrumpfen muss.

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Die leisen Berliner Großschnauzen

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Zeitunglesen ist ein Graus; zu viel Getratsche,
zu viel Wirrwarr, zu wenig Menschlichkeit.


Letztens überflog ich jedoch doch ´mal einen Artikel, der sich über die unzumutbaren Marketingstrategien der BVG empört. Dat musste ich einfach lesen!

Ehrlich gesagt verstehe ich aber das Problem nicht, das hier als derart „unter [der] Gürtellinie“ betitelt wird. Das Klischee der große-Schnauze-habenden Berliner ist nicht neu und jetzt regt man sich echt darüber auf, dass es auch so nach außen getragen wird?


Die Muddastadt muss ihrer Asozialität doch treu bleiben!


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