September 6

#0019 Achtung vor dem pinken Bären!

Zwei Tage innerhalb einer Suche.

Ich bin mit einer Gruppe Leuten auf einem Festmarkt unterwegs. Naomi ist ebenfalls dabei. Alles ist gepflastert; die Straße mit grauen Steinen und die Mauerwände mit roten Ziegelsteinen. Überall liegen erschöpft die Menschen auf der Straße und schlafen vor sich hin. Sie tragen weiße Kleidung und wirken wie aus einer Quarantäne-Einrichtung ausgebrochen. In den weißen Plakaten, die an der Ziegelmauer hängen, befinden sich zwei kleine merkwürdige Risse. Es scheint, als bestehen die Plakate zeitgleich aus Papier und Porzellan.
Als ich die anderen frage, was hier passiert sei, schauen sie mich entsetzt an. Es sei ein Anschlag passiert, bekomme ich mit enttäuschtem Unterton geantwortet. Ich betone mehrmals, dass ich kein TV mehr schaue und nur noch selten am Handy bin und deshalb so uninformiert bin, aber das hört niemand. Wir nähern uns zwei halbrunden, kastig aussehenden knallpinken Plüschbären, die in ihrer Stirn ein seltsames Loch wie für eine versteckte Kamera aufweisen. Naomi sagt zu mir, dass wir die uns bereits vorher angeschaut haben, uns aber nichts von den Löchern aufgefallen ist.

In einer Wohnung unterhalte ich mich mit Madlen. Ich erzähle, dass ich mich unbewusst von den Bären fern hielt, aber niemanden gewarnt habe. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir dies während der Suche einreden wollte oder ob es wirklich so ist.



VeröffentlichtSeptember 6, 2017 von Die Irre in Kategorie "Self-Research

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