September 10

#0028 Mutieren denn hier alle zu Emanuel?

Die erste Suche handelt von Emanuel, den ich zum Auszug einiges hinterher sammeln muss. Wir switchen ständig zwischen Wohnzimmer und Supermarkteingang hin und her. Es ist sehr anstrengend und ich brauche mehrere Anläufe, bis ich von ihm loskomme. Es nervt mich, dass er denkt, dass ich wegen Sehnsucht ständig nochmal zu ihm komme. Ich kommuniziere allerdings nur mit ihm, um ihm meine Verletzung zu zeigen, doch er versteht nichts.
In der Umkleide des Schwimmbads mit dem Thema „Sexuelle Lust“ ziehe ich nur an, wer dem gerecht werden kann. Ob es Jemanden gibt, das fällt mir jetzt noch nicht auf.

Die zweite Suche spielt in Prag oder Philadelphia. Naomi sagt mir, dass man hier sehr gut aufgehoben ist und seine Ruhe genießen kann. Es ist ein strahlend heller Tag und ich befinde mich neben einer kleinen Scheune mit angrenzendem Wohnhaus und einem knallblauen Ziegeldach. Eine Frau aus Gerswalde schiebt mit ihrem Dorfblick entnervt und demotiviert eine Schubkarre voll Heu vor sich her. Ich frage mich, wieso sie nicht froh ist, hier zu sein. Wenn sie unglücklich ist, soll sie doch einfach ihr Leben ändern; das ist doch leicht! In diesem Moment liegt überall gelbgoldenes leuchtendes Stroh herum.
Kurz zuvor bin ich in einem dunklen Raum mit Madlen (welche sonst sehr gewissenhaft ist) und sie erzählt mir von einer Strom-Rechnung von fast 3.000€. Ich frage sie bestürzt, aber nicht vorwurfsvoll, warum das denn noch nicht bezahlt wurde und sie meint, das hätte sie schon getan. Es stellt sich heraus, dass sie auf ein falsches Konto eingezahlt hat.



VeröffentlichtSeptember 10, 2017 von Die Irre in Kategorie "Self-Research

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