November 6

Surprise! / Überraschung!

My blog doesn’t make sense for me at all. Especially if I think of social media or the other shit. I want to express myself and I point this out in 11 of 10 posts. My head is full of inspiration.


Everything inspires me; I inspire everyone.


If I imagine that one day more than 5 people could recognize Irreationale, I wonder myself: How many people experience a very strange déjà-vu right now? Or how many people try to remember my run-of-the-mill-face to spot me immediatly the next time? As it’s my appearance that’s more important than my actions…

 

Mein Blog macht nicht einmal für mich Sinn. Zumindest keinen, wie man es aus social media oder anderen Kack gewohnt ist. Ich will mich ausdrücken, das mache ich in 11 von 10 Posts klar. In meinem Kopf besteht momentan alles aus Inspiration.


Andere inspirieren mich; ich inspiriere andere.


Wenn ich mir die Zukunft ausmale, in der Irreationale wirklich mal von mehr als 5 Personen erkannt wird, frage ich mich: Wieviele Leute haben gerade ein starkes Déjà-vu oder erinnern sich an mich, in der Bahn sitzend und ins Notizbuch kritzelnd. Und wie die sich anstrengen, sich an mein nichtssagendes Gesicht zu erinnern um mich in Zukunft auf der Straße zu erkennen. Als würde mein Aussehen irgendwie wichtiger sein als das, was ich mache…

Oktober 26

Nichts Neues im App-Fisch(k)becken?

Ich finde es so traurig, dass die meisten Menschen ziellos auf der Suche sind nach ihrem Ziel. Besonders, was die Liebe betrifft. Da wird wahllos von einer Flirt-App zur nächsten gewischt und auf die große Liebe gehofft.

Wisst ihr, wie für mich das ganze aussieht?

Stellt euch ein riesiges Haifischbecken vor. Die einen Haie sind größer, die anderen kleiner.


Gemeinsam haben sie nur den Hunger.


Und dann taucht da auf einmal ein Seepferdchen im Haikostüm auf. Lesen Sie weiter

Oktober 25

Ach du Fäkalie, die alten Kamellen!

Da verbringe ich den ganzen Tag mit Surfen, schaue Dokus über den Weltkonsum, psychologisches Krankheiten und lande über Umwegen bei einem meiner alten Blogs. Ohje, ein bisschen peinlich berührt mich das schon. Weil ich nicht mehr genau weiß, was ich schrieb und was ich jetzt davon halten würde.

Als ich einige Posts so lese, bemerke ich, dass ebendiese sich fast 1:1 auf Irreationale wiederfinden könnten. Gut, einige Sachen sehe ich nicht mehr so verbissen wie früher (Ego und so), aber


im Prinzip können diese alten Blogs sogar die Geburtstunde für das hier sein.


Lesen Sie weiter

September 23

Yaseen Shakoor

Ein Name, den ich nicht einmal lesen kann, geschweige denn aussprechen oder mich morgen daran erinnern. Ihr etwa?

Trotzdem lese ich die Geschichte des kleinen syrischen Jungen, der verhungernd auf einem kalten Bordsteig verenden musste und sie berührt mich. Warum? Nicht, weil es schon die zweite Geschichte eines toten Kindes ist, welches in dramatischer Darbietung der Kamera abgewandt fotografiert wurde.


Nein, es ist die „grausame Welt“, die ihn allein hat sterben lassen.
Wir sind diese Welt.


Lesen Sie weiter

Juli 28

Was ist schon Geschichte?

Ich wollte immer etwas erzählen und vor lauter Findensdrang übersah ich alles. Bis auch einen dieser Tage, an dem man plötzlich seine ganze Wahrnehmung verändert.

Ich stieg in die S-Bahn und entdeckte auf den Fahrradsitzen eine in sich zusammengesackte Frau, deren Zustand ich nicht unterscheiden konnte von Ohnmacht oder eigenartiger Schlafposition. Selbst mein innerer Schweinehund sagte: „Frag lieber nach, was los ist“ und so tat ich. Als die Frau erkannte, dass sie in der entgegengesetzten Richtung ihres Fahrziels gestrandet war, verfiel sie nach einem geseufzten „Nicht schon wieder…“ in lautloses Weinen.


Mein Bauchgefühl zeigte mir nun mit Nachdruck, dass ich mich jetzt nicht einfach wieder zurücksetzen und das ignorieren kann.


Wie Jack zu Rose sagte: „Jetzt gehen Sie mich etwas an.“ Lesen Sie weiter

Juli 20

Danke Luna Darko,

nur wegen dir sitze ich an einem viel zu frühen Freitagmorgen in der Bahn. Aber es hat sich gelohnt, mal wieder.

Lass dir gesagt sein: Ich versteh dich vollkommen, dass du dem alten YouTube-Leben abschwören willst und andere zum Nachdenken bringst. Das tust du! Und jedes Mal wieder ärgere ich mich, dass ich deine Videos nicht kommentiere und dich unterstütze!


Sieh diesen Text als Zusammenfassung all meiner Gedanken zu deinen Videos!


Meiner Meinung nach, hast du auch Recht, dass „die Anderen“ bildungsresistent sind. Sie sind leider (noch) nicht so weit. Lesen Sie weiter

Juni 11

Liebesbrief an die Playsi

Liebste Playsi,

Boah du Vogel, mach doch mal! Ooooch…
Wieso machst du Wichser nicht das, was ich dir sage?
Ey du verdammter Hurensohn, man! Mach doch mal was!


Okay, ihr gottverdammten Hurensöhne.


Ja schön, ich kann…
Ey du sollst da nicht hochspringen, du sollst nur die verdammte Tür zumachen!
Gut, dann versuch’s ich’s woanders, man! Lesen Sie weiter

Mai 31

Kein perfekter Titel.

Dieser Anblick kurz vor dem schummrigen Einschlafen. Nicht genau zu wissen, ob man noch wach ist oder schon träumt. Unfassbar, wenn ich wirklich gerade wach bin und genau das fand, was ich mir immer erträumt habe. Wie ich an deinen Kopflinien entlangschaue. Eine perfekte Silhouette, vollkommen entspannt und so wunderschön. Augenlider, Nase, Lippen. Als wäre es mir schon jahrelang vertraut. Ein Leben lang.

Leichtes, gleichmäßiges Atmen in meine Richtung. So fühlt sich Glück an. Immer wieder gleitet mein Blick an deiner Silhouette entlang und ich frage mich, ob es Vergangenheit oder Gegenwart sei. Bis mir mit einem wohligen Flattern im Magen auffällt, dass es wirklich ist. Dass du wirklich bist. Für mich.


Hast du eine Ahnung, wie es sich anfühlt, neben seinem Traum zu liegen?


 

Mai 8

Rentner-Shopping

Neulich wieder so eine Begegnung, die ich mit Handy im Fressbrett nicht erlebt hätte. Stellt euch vor, auf euch kommt ein rüstiges Rentnerkollektiv zu gewatschelt und ist händeringend am Fragen: „Wer ist Briemarkt?“

Für eine Sekunde frage ich mich:


Wollen die jetzt Briefmarken kaufen oder zum Käsemarkt?


Lesen Sie weiter

Februar 5

Die leisen Berliner Großschnauzen

IMG_8970


Zeitunglesen ist ein Graus; zu viel Getratsche,
zu viel Wirrwarr, zu wenig Menschlichkeit.


Letztens überflog ich jedoch doch ´mal einen Artikel, der sich über die unzumutbaren Marketingstrategien der BVG empört. Dat musste ich einfach lesen!

Ehrlich gesagt verstehe ich aber das Problem nicht, das hier als derart „unter [der] Gürtellinie“ betitelt wird. Das Klischee der große-Schnauze-habenden Berliner ist nicht neu und jetzt regt man sich echt darüber auf, dass es auch so nach außen getragen wird?


Die Muddastadt muss ihrer Asozialität doch treu bleiben!


Lesen Sie weiter