Februar 5

Die leisen Berliner Großschnauzen

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Zeitunglesen ist ein Graus; zu viel Getratsche,
zu viel Wirrwarr, zu wenig Menschlichkeit.


Letztens überflog ich jedoch doch ´mal einen Artikel, der sich über die unzumutbaren Marketingstrategien der BVG empört. Dat musste ich einfach lesen!

Ehrlich gesagt verstehe ich aber das Problem nicht, das hier als derart „unter [der] Gürtellinie“ betitelt wird. Das Klischee der große-Schnauze-habenden Berliner ist nicht neu und jetzt regt man sich echt darüber auf, dass es auch so nach außen getragen wird?


Die Muddastadt muss ihrer Asozialität doch treu bleiben!


„Hallöchen Popöchen! Bei uns ist jeder Arsch gleich“, „Kommse rin, könnse rauskieken“ und „Gelenkiger als deine Mudda“ wurden als zukünftiger Werbeaufdruck der BVG-Busse in Berlin vorgeschlagen. Ich muss zugeben, beim dritten Vorschlag musste ich wirklich feiern. Irgendwie passen diese Ideen einfach zu Berlin, auch wenn sie leider nie umgesetzt werden…Ich wünsche mir mehr solche mutigen Ereignisse für Berlin.

Diese Zweideutigkeit sei „mehrheitlich auf Ablehnung gestoßen“, so muss dit in Berlin, oder etwa nicht?!
Ach und Herr Wieseke, ich habe da noch eine Frage. Was meinen Sie eigentlich damit, dass die Rasterfolienkleber „den Durchblick einschränken“ und den Berlinern und Touristen die Sicht nach draußen versperren würden?


Glom‘ Se mir, die wollen nicht ‘rausgucken,
die glotzen eh nur auf’s Handy!


 


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VeröffentlichtFebruar 5, 2016 von Die Irre in Kategorie "Geschriebenes

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