Juni 8

Das neue Zeit, Alter!

Ich glaube ja felsenfest daran, dass der Menschheit eine Zukunft bevorsteht, in der alle digitale Kommunikation ihren Stellenwert verliert, persönliche Gespräche wieder werden, was sie waren und Technik nur noch genutzt wird, wenn man sie braucht.

Nicht nur, weil die Menschheit es für die eigene Existenzsicherung muss, sondern sie weiß, dass sie es will.


Was für eine wunderbare Vorstellung, nicht wahr?


 

Mai 12

Was für eine Überschrift nutze ich für den wichtigsten Post?

Das wird sowohl der wichtigste als auch der verwirrteste Post, den es hier geben wird. Ob ich ihn veröffentliche, entscheide ich jetzt noch nicht. Aber ich will unbedingt dieses Feeling festhalten.


Kennt ihr das, wenn einen die Gedanken zerreißen, ob man je die richtigen Entscheidungen für sein Leben getroffen hat?


Man plötzlich garnicht mehr Herr der Lage ist und die Gefühle einen übermannen? Ich bin gerade in so einer Lage. Und ich bin mir sicher, dass dies schon länger so ist. Aber den Zenit habe ich jetzt erst erreicht. Keine Ahnung, ob es der neue Job, eine miese Erkältung, depressive Stimmung oder allgemeine Erschöpfung ist. Es ist eine verfickt miese Mischung, die mich da gerade in Schach gehalten hat! Auf der einen Seite bin ich dankbar für das, was ich erreicht habe, auf den anderen beiden Seiten zweifele ich daran, ob ich das verdient habe und ob ich das überhaupt zukünftig stämmen kann. Und ja, für mich sind es nicht zwei Seiten, sondern ein verkacktes Dreieck!

Meine Fresse, mit welchen Magenschmerzen und miesen Gedanken ich die letzten zwei Wochen herumlaufe ist echt nicht mehr feierlich… Bis ich heute nicht nur akzeptiert, sondern auch gespürt habe: Ja, ich bin gerade am Tiefpunkt. Und ich funktioniere trotzdem und habe jeden Tag seitdem geschafft. Trotz Zweifel und Angstkloß im Magen. Und vorhin ist mir aufgefallen, dass ich auch ohne genügend Schlaf und Ernährung alles geschafft habe. Und mich auch konzentrieren kann. Und dass ich keine Angst haben brauche. Als ich das wirklich gefühlt habe, entfernten sich der Magenkloß und die trüben Gedanken immer weiter von mir. Sie sind nicht komplett weg; das werden sie wahrscheinlich nie wieder sein. Jeden Tag kommen sie kurz an meine mentale Tür und klopfen an; oder reißen die Tür nieder. Aber ich weiß, dass sie mich nicht mehr überrumpeln werden. Und ich weiß und fühle jetzt, was ich alles noch schaffen kann, wenn ich wieder aus diesem Tal heraus bin.

Keine Ahnung, ob dieser Text jetzt mehr für mich oder für dich ist. Das ist auch egal, solange das Gefühl ankommt:


Hab keine Angst!


März 8

Bubbling brain. / Geficktes Gehirn.

Mindfuck isn’t a word of my daily jargon. Rarely a thought, a situation, a memory stucks in my mind so hard that I can’t escape of this mind-bending-swirl. But most of the time I get this feeling while watching movies.


Your life is full of appreciation and dedication. At least you think it is.


Right to the point you watch this movie and your vibrating lung presses a stream of tears through your eyes and you don’t know why this is happening. You wonder if you aren’t that thankful you thought you’ll be. Desperately you search for an answer inside yourself, but there is none. The movie doesn’t answer at all. You feel replaceable and this is the first time of your existence you understand your vulnerability. Instead of sinking deep in the garden dump full of self-doubt, you decide to accept this feeling as a whole. You don’t want to change anything of its feeling.

Because you accept yourself and you are grateful.

 

Mindfuck ist eine Bezeichnung, die ich nur äußerst selten nutze. Denn nicht oft ergreift mich ein Gedanke, eine Situation, eine Erinnerung dermaßen stark, dass ich im eigenen Gedankenstrudel festhänge. Am krassesten lösen Filme bei mir dieses Gefühl aus.


Dein Leben ist schon voller Dankbarkeit und Hingabe. Denkst du zumindest.


Bis du einen Film schaust und in dir warm und drückend das Pulsieren deiner Lunge dir allmählich Tränen in die Augen zaubert und du nicht einmal weißt, warum. Dann stellst du in Frage, ob du vielleicht doch nicht so dankbar bist und was du noch tun kannst; doch der Film gibt dir keine Antwort. Du fühlst dich ersetzbar und zum ersten Mal verstehst du deine Verletztlichkeit. Und anstatt in Selbstzweifel zu versinken, entscheidest du dich bewusst, diesen Gedanken zu akzeptieren und nichts ändern zu wollen.

Denn du akzeptierst dich und bist dankbar.

Oktober 26

Nichts Neues im App-Fisch(k)becken?

Ich finde es so traurig, dass die meisten Menschen ziellos auf der Suche sind nach ihrem Ziel. Besonders, was die Liebe betrifft. Da wird wahllos von einer Flirt-App zur nächsten gewischt und auf die große Liebe gehofft.

Wisst ihr, wie für mich das ganze aussieht?

Stellt euch ein riesiges Haifischbecken vor. Die einen Haie sind größer, die anderen kleiner.


Gemeinsam haben sie nur den Hunger.


Und dann taucht da auf einmal ein Seepferdchen im Haikostüm auf. Weiterlesen

Oktober 25

Ach du Fäkalie, die alten Kamellen!

Da verbringe ich den ganzen Tag mit Surfen, schaue Dokus über den Weltkonsum, psychologisches Krankheiten und lande über Umwegen bei einem meiner alten Blogs. Ohje, ein bisschen peinlich berührt mich das schon. Weil ich nicht mehr genau weiß, was ich schrieb und was ich jetzt davon halten würde.

Als ich einige Posts so lese, bemerke ich, dass ebendiese sich fast 1:1 auf Irreationale wiederfinden könnten. Gut, einige Sachen sehe ich nicht mehr so verbissen wie früher (Ego und so), aber


im Prinzip können diese alten Blogs sogar die Geburtstunde für das hier sein.


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Juli 20

Danke Luna Darko,

nur wegen dir sitze ich an einem viel zu frühen Freitagmorgen in der Bahn. Aber es hat sich gelohnt, mal wieder.

Lass dir gesagt sein: Ich versteh dich vollkommen, dass du dem alten YouTube-Leben abschwören willst und andere zum Nachdenken bringst. Das tust du! Und jedes Mal wieder ärgere ich mich, dass ich deine Videos nicht kommentiere und dich unterstütze!


Sieh diesen Text als Zusammenfassung all meiner Gedanken zu deinen Videos!


Meiner Meinung nach, hast du auch Recht, dass „die Anderen“ bildungsresistent sind. Sie sind leider (noch) nicht so weit. Weiterlesen

Juni 19

Verpasste Nächte

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Was verstehen die Leute unter einer richtigen Partynacht? Betrinken, laute Musik, prosten und posen, glotzen und am Ende im Strahl kotzen.

Mein Ding war das nie. Gestern hatte ich einer sagenhaften Fete beigewohnt. 14:00 Uhr anwesend sein. In der Küche sitzen.


Scheiße labern, bis die Augen tränen und die Pisse drückt.


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Juni 11

Liebesbrief an die Playsi

Liebste Playsi,

Boah du Vogel, mach doch mal! Ooooch…
Wieso machst du Wichser nicht das, was ich dir sage?
Ey du verdammter Hurensohn, man! Mach doch mal was!


Okay, ihr gottverdammten Hurensöhne.


Ja schön, ich kann…
Ey du sollst da nicht hochspringen, du sollst nur die verdammte Tür zumachen!
Gut, dann versuch’s ich’s woanders, man! Weiterlesen