September 23

Yaseen Shakoor

Ein Name, den ich nicht einmal lesen kann, geschweige denn aussprechen oder mich morgen daran erinnern. Ihr etwa?

Trotzdem lese ich die Geschichte des kleinen syrischen Jungen, der verhungernd auf einem kalten Bordsteig verenden musste und sie berührt mich. Warum? Nicht, weil es schon die zweite Geschichte eines toten Kindes ist, welches in dramatischer Darbietung der Kamera abgewandt fotografiert wurde.


Nein, es ist die „grausame Welt“, die ihn allein hat sterben lassen.
Wir sind diese Welt.


Wie sagt man so schön? Mutter Natur (oder die Welt) interessiert es nicht, was passiert. Sie dreht sich immer einfach weiter. Und genauso drehen wir uns tagein tagaus weiter, als wäre nie etwas passiert. Mit jedem Einzelnen von uns in unserem Zentrum.


Schlagwörter:

Verfasst September 23, 2016 von Die Irre in category "Geschriebenes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *